Freitag, 17. Mai 2013

Champions League - BVB streut Salz in Bayerns schlimmste Wunde

Eine Woche vor dem Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund ist von verbalen Attacken auf den Gegner noch nichts zu spüren. Der BVB erlaubt sich jedoch einen kleinen psychologischen Giftpfeil in Richtung des Favoriten aus der bayrischen Landeshauptstadt.

908614-15139197-640-360

Neben dem verlorenen "Finale dahoam" gegen den FC Chelsea vor gerade einmal zwölf Monaten schmerzt die Münchner in ihrer Europacup-Geschichte der Blitz-K.o. gegen Manchester United aus dem Jahr 1999 am meisten.

Torschütze Mario Basler hatte nach seiner Auswechslung in der 89. Minute am Spielfeldrand schon die Siegerkappe aufgesetzt und Betreuer Charly Ehmann den Champagner-Kübel an die Außenlinie gebracht - alles war angerichtet für die große Feier.

Nach Baslers Freistoßtor hatten sich die Bayern schon am Ziel gewähnt, doch Teddy Sheringham und Ole-Gunnar Solskjær rissen die Münchner mit ihren Treffern in 102 Sekunden in der Nachspielzeit aus allen Träumen. Trainer Ottmar Hitzfeld spricht noch heute von einem "Stich ins Herz".

Nun hat der BVB ausgerechnet das Trikot von Siegtorschütze Solskjær im vereinseigenen Museum, dem Borusseum, ausgestellt. Das eingetauschte Leibchen des "Bayern-Killers", das Knut Reinhardt zur Verfügung stellt, ersetzt die nach München abgewanderte Meisterschale - und eignet sich bestens, die tiefen Wunden der Münchner Final-Vergangenheit wieder aufzureißen.

Das Zeichen der Dortmunder, die als Außenseiter ins Endspiel am 25. Mai im Wembley-Stadion gehen, ist klar: Wir wissen, wie man euch wehtun kann!. [-Eurosport-]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen